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Die Pixelspieler Simone, Frank und John eint ihre Leidenschaft für Spiele aller Art, besonders aber von Videospielen. Sie lieben auch das gedruckte Wort in Büchern und Zeitschriften, besonders wenn die von Spielen erzählen. So lag es nahe, doch einfach auch selbst darüber zu schreiben. Das taten sie in Blog und dem Spielmagazin. Beides gehört nun aber der Vergangenheit an, denn sie widmen sich nun anderen Aufgaben.

Die Rückkehr der Spielboxen

Seit kurzem arbeiten sie daran, kleinere Indie-Entwicklern ihre Spiele in einer physischen Edition zu veröffentlichen. Dafür haben sie eine Standard-Box entwickelt, die leicht individualisiert und auch in Kleinstauflagen wirtschaftlich produziert werden kann. Zudem kümmern sie sich um die Spielanleitungen, die sie zusammen mit den Entwicklern texten und in mehrere Sprachen lokalisieren. Als Datenträger kommen BD-ROM's (PlayStation, Xbox), Cartridges (Nintendo) und USB-Sticks (PC) zum Einsatz. Zusätzlich kann auch eine Audio-CD mit dem Soundtrack beigelegt werden. Weitere Beilagen können Poster, Sticker, Anstecker, Schlüsselanhänger und ähnliches sein, die über einen Partner bezogen werden.

Das besondere dabei: sie vermeiden Plastik und setzen auf Recycling. Außerdem können sie den Vertrieb und die Logistik übernehmen. Ihre Dienstleistung erbringen die Pixelspieler kostenlos, die Entwickler zahlen lediglich die Kosten für Produktion der Materialien und ggf. den Vertrieb. Aktuell arbeiten sie bereits an den ersten Exemplaren, die im kommenden Jahr erscheinen werden.

Messen und Events mit der Spielbude

Die Pixelspieler haben seit kurzem einen eigenen Stand für Messen und Event, die Spielbude. Sie ist ursprünglich als Treffpunkt für Medienschaffende gedacht gewesen, die dort eine Platz zum Arbeiten finden können, denn viel der neueren und kleineren Events bieten keine Presse- und Medienbereiche an. Der Würfel in der Standmitte ist deshalb mit besonders dicken Wänden und einer geschlossenen Decke und Klimaanlage konzipiert. Er sollte als Arbeits- und Aufenthaltsraum dienen. Seit die Pixelspieler das Projekt nun übernommen haben, ist daraus die Spielbude konzipiert worden, ein Gemeinschaftsstand für kleine Entwickler, die ihn völlig kostenlos nutzen können. Der erste Einsatz ist für den Herbst geplant.

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